Tribologie Lehre und Studium

„Tribologie “ (griech.: „Reibungslehre“)

Seit mehr als 500 Jahren bewegt und begeistert das spannende Thema „Tribologie“ (griech.: Reibungslehre) die Forscher und Ingenieure. Erste Gedanken und daraus resultierende Versuche zum wissenschaftlichen Verständnis lieferte damals Leonardo da Vinci.

Unter dem Titel „Tribologie, was ist das eigentlich?“ möchten wir Ihnen auf den hier nachfolgenden Seiten einen Einblick in die Wissenschaft und Technik der Tribologie geben.

 

Auszug aus dem vorlesungsbegleitenden Skript:

  • Bedeutung der Tribologie für die Volkswirtschaft
  • Tribologische Beanspruchung
  • Systemanalyse
  • Vorgänge im Kontaktbereich
  • Reibung
  • Verschleiß
  • Reibungs- und Verschleißprüfung
  • Grundlagen der Schmierung
  • Viskosität und Fließverhalten
  • Schmierstoffe

Einmalig

Nach der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse im Jahr 2006 ist das Fach „Tribologie“ Pflichtfach im Bachelor-Studium. Damit hat jeder Maschinenbau-Abgänger der HS Mannheim Tribologie-Kenntnisse, was einmalig in Deutschland ist!

Masterstudium „Tribologische Systeme“

Im Master-Studium kann dann aufbauend auf der Basis-Vorlesung das Fach „Tribologische Systeme“ gewählt werden. Ein Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf der Entwicklung von praxisnahen Laborprüfungen, beginnend mit der Systemanalyse der Problemstellung über die Planung der Prüfungen und Kostenabschätzung bis hin zur Interpretation der Ergebnisse.

Daneben gilt es, das tribologische Grundwissen zu Vertiefen sowie Spezialgebiete zu behandeln wie z.B.:

  • Tribologie der Polymere
  • Einsatz von Keramiken für tribologische Anwendungen
  • PVD- und CVD-Beschichtungen
  • Moderne Verfahren der Oberflächenanalytik
  • Additivchemie 
Wer sich für eine Karriere im Bereich  Tribologie entscheiden möchte und sich einen Überblick über aktuelle Stellenangebote auf diesem Gebiet machen will, kann dies beispielsweise unter stepstone.de mit dem Suchbegriff „Tribologie“ einmal versuchen. Üblicherweise sind dort mindestens 10 interessante (und meist gutbezahlte) Angebote zu finden.